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Natürlich unterscheiden sich auch die traditionellen Pfeile von IDV engineering von ihren historischen Vorbildern: Präzise ausgewogene Spitzen und sauber gestanzte Truthahn-Federn sind ganz klar Errungenschaften, auf die unsere steinzeitlichen Vorfahren ebenso verzichten mußten, wie die Wikinger.
Andererseits würde heute wohl kaum noch jemand mit Steinspitzen zum Wettkampf antreten, von den Kosten ganz zu schweigen.
Betrachtet man jedoch die Ausgrabungsergebnisse, stellt man schnell fest, daß zwischen 8.800 v. Chr (Steinzeit) bis 800 n.Chr. (Wikinger, Haithabu) in Zentraleuropa nirgends Fichte, Tanne, oder Lärche gefunden wurden; ungeachtet deren Verfügbarkeit.
Büsche, wie Schneeball, Hasel und Hartriegel, können heute leider nicht mehr wirtschaftlich für den Pfeilbau genutzt werden. Daneben fanden jedoch Esche, Kiefer und Birke über lange Zeit als Material für Pfeile Verwendung.
Esche wurde 5.000 v.Chr. bis 680 n.Chr. nachgewiesen (D, DK, CH); für Birke finden sich Belege, die zwischen 6.500 v.Chr. (DK) und 800 n.Chr. (D) datiert sind, und Kiefernholz fand zwischen 8.800 v.Chr und 400 n.Chr. (D, DK, S) nachweislich Verwendung.
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